Aufgabe: Ein gemeinsamer Schulcampus für die Georg-Droste-Schule (Schule für Sehen und visuelle Wahrnehmung) und das RebUZ (Regionale Beratungs- und Unterstützungszentren Bremen).
Basis des Entwurfs ist eine interdisziplinäre Herangehensweise von Innen nach Außen. Eine besondere Rolle spielt dabei die Gestaltung der Lernräume. Die Raumstrukturen basieren auf Bedürfnisanalysen der Georg-Droste-Schule und des ReBUZ.
Der Fokus liegt auf differenzierten Zonen für ganzheitliches Lernen, Treffpunkten für Austausch und Kommunikation, sowie Rückzugs- und Erholungsmöglichkeiten. Grüne Klassenzimmer ermöglichen einen praxisnahen und handlungsorientierten Unterricht und bilden Lernorte, die Kompetenzen auf sozialer, kognitiver, sowie motorischer Ebene ansprechen. Kletterbereiche bieten die Möglichkeit Koordination und Bewegung zu fördern und zu trainieren. Hochbeete und Gartenareale erlauben das Anbauen, Ernten und Zubereiten von Obst und Gemüse. Auch Bereiche für naturnahe Ruhe und Entspannung finden Platz auf dem Gelände.
Die Dachflächen sind begrünt, wodurch ein positiver Effekt auf Klima und Umwelt erzielt wird. Photovoltaikanlagen dienen zur Stromversorgung im Eigenbedarf. Auch für den Stadtteil bietet das neu gestaltete Grundstück einen Mehrwert. Das gesamte Gelände steht außerhalb der Schulzeiten dem angrenzenden Stadtteil zur Verfügung, sodass die zuvor dargelegten Aspekte auch von der Öffentlichkeit genutzt werden können.
STUDIENPROJEKT Betreut von Prof. Detlef Rahe, Prof. Tanja Diezmann & Prof. Ulrike Mannsfeld
KONZEPT & GESTALTUNG in Zusammenarbeit mit Johanna Sittig, André Fischer & Florian Giwanski
KOOPERATION ReBUZ Ost + Georg-Droste-Schule (Bremen)
JAHR 2020